HubSpot bietet ein kostenloses CRM ohne Zeitlimit für bis zu 2 Nutzer, danach beginnt Sales Hub Starter bei 20 USD pro Platz und Monat. Der Sprung danach ist deutlich: Professional kostet 100 USD, jährlich 90 USD, dazu 1.500 USD Onboarding-Gebühr; Enterprise liegt bei 150 USD jährlich plus 3.500 USD. Europäische Kunden werden in der Regel in Frankfurt gehostet. Stacknota bewertet HubSpot mit 4,3 von 5.
Inhalt
- Was taugt HubSpot für ein KMU, kurz gefasst?
- Was leistet das kostenlose CRM wirklich?
- Was kosten die Sales-Hub-Tarife?
- Warum verändert die Onboarding-Gebühr die Rechnung?
- Wo liegen die Daten, und was deckt die Compliance ab?
- Welche Grenzen sollten Sie vor dem Abschluss kennen?
- Für wen ist HubSpot die richtige Wahl?
Das Wichtigste
- Das kostenlose CRM von HubSpot hat kein Zeitlimit und erlaubt bis zu 2 Nutzer, mit Kontaktverwaltung, Deal-Pipelines, Import und Reporting-Dashboard.
- Sales Hub Starter ist mit einem Grundpreis von 20 USD pro Platz und Monat ausgewiesen, inklusive 500 HubSpot-Credits.
- Sales Hub Professional kostet 100 USD pro Platz und Monat, jährlich 90 USD, dazu eine verpflichtende einmalige Onboarding-Gebühr von 1.500 USD.
- Sales Hub Enterprise ist mit 150 USD pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung ausgewiesen, die Onboarding-Gebühr liegt bei 3.500 USD.
- HubSpot betreibt ein EU-Rechenzentrum in Frankfurt; neue Konten werden anhand der IP-Adresse bei der Anmeldung zugeordnet.
- Die genannte ISO-27001-Zertifizierung gilt den Infrastrukturanbietern, nicht HubSpot selbst; SOC 2 Type II und SOC 3 liegen im Trust Center.
Tools in diesem Artikel
| Tool | Stacknota-Note | Ab | Gratis-Tarif | Daten in der EU | Link |
|---|---|---|---|---|---|
| 4,3 | 20 $pro Platz und Monat | ✓ Ja | ✓ Ja | Testen |
- Ab
- 20 $ pro Platz und Monat
- Gratis-Tarif
- ✓ Ja
- Daten in der EU
- ✓ Ja
Was taugt HubSpot für ein KMU, kurz gefasst?
HubSpot erreicht auf unserer Skala 4,3 von 5, auf Basis einer Erhebung vom 23. September 2026. Die Einzelnoten sagen mehr als der Durchschnitt: 5 von 5 für den Gratis-Tarif, 4,5 für die Einarbeitung, 4,5 für den Funktionsumfang, 4 für den Datenschutz, aber nur 3,5 für den Preis. Der Einstieg ist also weit offen und die funktionale Abdeckung breit, während die Rechnung in klaren Stufen steigt.
Das passt zu der Zielgruppe, die der Anbieter selbst nennt: Unternehmen, die mit einem kostenlosen CRM starten und später Vertrieb, Marketing und Service in einer Suite bündeln wollen. Unsere Bewertung stützt sich auf geprüfte Unterlagen des Anbieters, nicht auf einen eigenen Praxistest.
Was leistet das kostenlose CRM wirklich?
Das kostenlose CRM von HubSpot hat kein Zeitlimit und erlaubt bis zu 2 Nutzer. Enthalten sind die Kontaktverwaltung, Deal-Pipelines, der Import Ihrer Daten und ein Reporting-Dashboard. Genau dafür steht in unserer Bewertung die Höchstnote von 5 von 5 beim Kriterium Gratis-Tarif: Wenige Anbieter lassen ein einsatzfähiges CRM dauerhaft und ohne Frist offen.
Ein Hinweis zu Zahlen, die im Umlauf sind: Eine Produktseite von HubSpot nennt 1.000 Kontakte für das kostenlose CRM, die Preisseite bestätigt diese Grenze jedoch nicht. Wir führen sie deshalb nicht. Was der Gratis-Tarif genau abdeckt und ab wann er nicht mehr reicht, steht in unserem Beitrag zu HubSpot kostenlos.
Was kosten die Sales-Hub-Tarife?
Drei bezahlte Tarife bilden den Vertriebsteil ab, abgerechnet pro Platz und Monat. Die folgenden Beträge stammen von der offiziellen Preisseite und sind in US-Dollar ausgewiesen; Preise in Euro waren bei unserer Erhebung nicht sichtbar.
| Tarif | Monatlich | Jährlich | HubSpot-Credits | Onboarding-Gebühr |
|---|---|---|---|---|
| Kostenloses CRM | 0 USD | 0 USD | in unserer Erhebung nicht ausgewiesen | in unserer Erhebung nicht ausgewiesen |
| Sales Hub Starter | 20 USD pro Platz | nicht verifiziert | 500 | in unserer Erhebung nicht ausgewiesen |
| Sales Hub Professional | 100 USD pro Platz | 90 USD pro Platz | 3.000 | 1.500 USD, einmalig |
| Sales Hub Enterprise | nicht verifiziert (auf Anfrage) | 150 USD pro Platz | 5.000 | 3.500 USD, einmalig |
Zwei Punkte gehören vor jeden Vergleich. Erstens sind die 20 USD von Starter ein Grundpreis: Die Seite zeigt derzeit ein befristetes Angebot für Neukunden zu 7 USD bei jährlicher oder 10 USD bei monatlicher Zahlung. Folglich ist der reguläre Jahrespreis von Starter nicht ablesbar, wir lassen ihn als nicht verifiziert stehen. Zweitens ist bei Enterprise nur der Jahrespreis von 150 USD ausgewiesen, der Monatspreis läuft über ein Angebot. Prüfen Sie für die vollständige und aktuelle Übersicht die Preisseite des Anbieters statt einer abgeschriebenen Tabelle.
Warum verändert die Onboarding-Gebühr die Rechnung?
Weil sie verpflichtend ist und im Voraus anfällt: 1.500 USD bei Sales Hub Professional, 3.500 USD bei Sales Hub Enterprise, jeweils einmalig. Sie kommt zum Platzpreis hinzu, unabhängig von der Teamgröße.
Nach unserer Lesart ist das die Zeile, die in KMU-Budgets am häufigsten fehlt, und sie wiegt im ersten Jahr schwerer als der Schritt von 20 USD auf 100 USD pro Platz. Ein Team, das zwischen Starter und Professional schwankt, vergleicht nicht zwei Abonnements, sondern ein Abonnement mit einem Abonnement plus Eintrittsticket. Den Abstand von Starter zu Professional halten wir deshalb für den eigentlichen Entscheidungspunkt bei HubSpot, deutlich vor der Wahl zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung. Das erklärt auch die 3,5 von 5 beim Kriterium Preis, obwohl der Einstiegspreis zu den niedrigsten gehört.
Wo liegen die Daten, und was deckt die Compliance ab?
HubSpot betreibt Rechenzentren in der EU (Frankfurt), in Kanada, Australien und den USA (Ost und West), auf der Infrastruktur von AWS. Neue Konten werden anhand der IP-Adresse bei der Anmeldung zugeordnet, europäische Kunden werden in der Regel in der EU gehostet. Für Unternehmen im deutschsprachigen Raum ist das ein belastbares Argument und der Grund für die Note 4 von 5 beim Kriterium Datenschutz.
Auf der Unterlagenseite gilt: SOC 2 Type II und SOC 3 liegen im Trust Center, der AVV ist Teil der Kundenbedingungen, und Übermittlungen sind über das Data Privacy Framework sowie Standardvertragsklauseln abgedeckt. Eine Nuance sollten Sie kennen: Die häufig zitierte ISO-27001-Zertifizierung gilt den Infrastrukturanbietern von HubSpot, nicht HubSpot selbst. Die eigene Sicherheitsseite schreibt sie ausschließlich diesen Anbietern zu. Ob sich die Hosting-Region nach der Kontoeröffnung noch wechseln lässt, haben wir nicht verifiziert: Falls dieser Punkt für Sie entscheidend ist, klären Sie ihn vor der Unterschrift.
Welche Grenzen sollten Sie vor dem Abschluss kennen?
Drei Grenzen treten in unserer Erhebung hervor. Die erste ist die bereits genannte verpflichtende Onboarding-Gebühr ab Professional. Die zweite ist der Preisabstand zwischen Starter und Professional, der Teams wenig Raum lässt, die Automatisierung brauchen, aber kein Professional-Budget haben. Die dritte ist unauffälliger: Befristete Aktionspreise erschweren den Vergleich. Wenn die Seite 7 USD für Neukunden anzeigt, der Grundpreis aber bei 20 USD liegt, entspricht der Betrag bei der Verlängerung nicht dem Betrag beim Kauf.
Dazu kommt die Mechanik der HubSpot-Credits, deren Volumen je Tarif variiert: 500 bei Starter, 3.000 bei Professional, 5.000 bei Enterprise. Wie oft sie sich erneuern und wofür sie genau gelten, geht aus unserer Erhebung nicht hervor. Fragen Sie das beim Anbieter nach, wenn Sie Prozesse auf diese Credits stützen wollen.
Für wen ist HubSpot die richtige Wahl?
Ein bis zwei Personen, die ihre Akquise strukturieren. Das kostenlose CRM ohne Zeitlimit ist hier schwer zu schlagen: Kontakte, Pipelines, Import und Berichte ohne Ausgaben. Für dieses Profil ist HubSpot am eindeutigsten.
Ein KMU, das Vertrieb, Marketing und Service an einem Ort will. Das ist das zentrale Argument der Suite, in unserer Bewertung mit 4,5 von 5 beim Funktionsumfang, und der Grund, 100 USD pro Platz und Monat plus 1.500 USD Onboarding-Gebühr zu akzeptieren.
Ein Vertriebsteam, das vor allem eine einfache Pipeline braucht. Hier ist die Abwägung offen. Pipedrive startet bei 14 USD pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, ohne Gratis-Tarif, mit EU-Hosting als Standard für europäische Konten. Die Gegenüberstellung steht in unserem Vergleich HubSpot vs Pipedrive.
Ein KMU mit knappem Budget und mehr als zwei kostenlosen Nutzern. Zoho CRM ist dauerhaft kostenlos für bis zu 3 Nutzer und weist im Standard-Tarif 14 USD pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung aus, mit EU-Rechenzentren in Amsterdam und Dublin. Die drei Optionen stehen nebeneinander in unserem Überblick zum CRM für kleine Unternehmen.
Prüfen Sie in jedem Fall den angezeigten Preis für Ihr Land und Ihre Währung beim Abschluss: Unsere Erhebung erfolgte in US-Dollar, und laufende Aktionen können den Preis bei der Verlängerung verdecken. Die vollständigen Angaben mit allen Einzelnoten stehen auf der Tool-Seite zu HubSpot.
Häufige Fragen
Ist HubSpot wirklich kostenlos?
Ja, für einen Teil des Produkts. Das kostenlose CRM von HubSpot hat kein Zeitlimit und erlaubt bis zu 2 Nutzer, mit Kontaktverwaltung, Deal-Pipelines, Datenimport und einem Reporting-Dashboard. Weitergehende Vertriebs- und Marketingfunktionen gehören zu den bezahlten Sales-Hub-Tarifen.
Was kostet HubSpot Sales Hub pro Nutzer?
Sales Hub Starter ist mit einem Grundpreis von 20 USD pro Platz und Monat ausgewiesen, Professional mit 100 USD pro Platz und Monat (90 USD bei jährlicher Zahlung) und Enterprise mit 150 USD pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung. Unsere Erhebung erfolgte in US-Dollar. Der Monatspreis von Enterprise ist nur auf Anfrage erhältlich.
Gibt es bei HubSpot versteckte Kosten?
Versteckt sind sie nicht, leicht zu übersehen schon: HubSpot berechnet eine verpflichtende einmalige Onboarding-Gebühr von 1.500 USD bei Sales Hub Professional und von 3.500 USD bei Sales Hub Enterprise. Für den Starter-Tarif weist unsere Erhebung keine solche Gebühr aus.
Werden die HubSpot-Daten in Europa gespeichert?
HubSpot betreibt Rechenzentren auf AWS in der EU (Frankfurt) sowie in Kanada, Australien und den USA (Ost und West). Neue Konten werden anhand der IP-Adresse bei der Anmeldung zugeordnet, europäische Kunden werden in der Regel in der EU gehostet. Der AVV ist in den Kundenbedingungen enthalten.
Ist HubSpot für kleine Unternehmen geeignet?
Für ein bis zwei Personen reicht das kostenlose CRM häufig aus, um eine Pipeline ohne Ausgaben zu strukturieren. Darüber hinaus sollten Sie den Wechsel von Starter zu Professional einplanen, der einen höheren Platzpreis mit 1.500 USD Onboarding-Gebühr verbindet. Stacknota bewertet HubSpot mit 4,3 von 5.
Quellen
- HubSpot, offizielle Preisseite von Sales Hub
- HubSpot, Starter-Tarife des CRM
- HubSpot, Standorte der Rechenzentren
- HubSpot, Sicherheit und Compliance
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